Einen verstopften oder langsam abfließenden Abfluss kann man in den meisten Fällen selbst reinigen - mit den richtigen Methoden und etwas Geduld. In Essen, wo viele Altbauwohnungen ältere Rohrsysteme haben, lohnt sich regelmäßige Pflege besonders.
Welche Methoden gibt es?
Je nach Schweregrad der Verstopfung kommen unterschiedliche Hilfsmittel zum Einsatz:
- Natron und Essig: Für leichte Ablagerungen - schaumende Reaktion löst Fett und Seifenreste
- Saugglocke (Pümpel): Bei mechanischen Verstopfungen direkt im Siphon
- Rohrreinigungsspirale: Für hartnäckige Verstopfungen tiefer im Rohr
- Chemische Abflussreiniger: Schnelle Wirkung, aber sparsam einsetzen
Schritt-für-Schritt: Abfluss reinigen
- Stehende Wasser aus dem Becken schöpfen
- Siphon auf sichtbare Verstopfungen prüfen (Haare, Seifenreste)
- Mit Saugglocke mehrmals kräftig pumpen
- Heißes Wasser (nicht kochend bei PVC-Rohren) nachspülen
- Bei Bedarf Natron-Essig-Methode anwenden und 30 Minuten einwirken lassen
- Erneut mit heißem Wasser durchspülen
Regelmäßige Pflege spart Ärger
Wer seinen Abfluss in Essen einmal im Monat mit heißem Wasser und etwas Natron spült, beugt hartnäckigen Verstopfungen wirksam vor. Besonders Küchen- und Duschablüsse profitieren von dieser einfachen Routine.
Häufige Fragen
Wie oft sollte ich meinen Abfluss reinigen?
Als Vorbeugung reicht einmal im Monat. Bei Anzeichen von langsamem Abfluss sofort aktiv werden, bevor sich eine vollständige Verstopfung bildet.
Sind chemische Abflussreiniger schädlich?
Chemische Reiniger können bei häufiger Anwendung Dichtungen und ältere Rohre angreifen. Besser sparsam einsetzen und vorher mechanische Methoden versuchen.
Wann muss ich einen Fachmann rufen?
Wenn Wasser komplett stehen bleibt, Geräusche aus der Leitung kommen oder der Abfluss nach mehreren Versuchen immer noch verstopft ist, sollte ein Rohrreinigungsbetrieb in Essen kontaktiert werden.